Wohltuende Heilkräuter für den Zyklus

Frauenkräuter für den Zyklus

Die magische Kraft der Heilkräuter, um deine Hormonbalance und Menstruation zu unterstützen.

Unser Zyklus ist etwas Ur-Weibliches und Heiliges zugleich. Er gibt unseren natürlichen Rhythmus vor. Innerhalb von 28 Tagen durchlaufen wir diesen Zyklus – Monat für Monat dürfen wir uns im Bluten erneuern. Was für ein Privileg! Und wenn wir den tieferen Sinn dahinter verstanden haben, ist das eine wunderbare Sache.

Möglicherweise gehörst du zu den Frauen, die wenig Aufklärung über dieses Thema erfahren durfte? Vielleicht leidest du auch unter Regelschmerzen oder empfindest die Regel eher als unangenehm, als notwendiges Übel? Und vielleicht ist der Wunsch nach Aufklärung, nach Änderung dieser Beschwerden da?  Wenn das auf dich zutrifft, dann ist dieser Artikel bestimmt sehr wertvoll für dich.

Dein Zyklus ist viel mehr, als du vermutlich weißt.

Mittlerweile ist gemein hin bekannt, dass unser Zyklus so viel mehr als nur Menstruation und Eisprung ist. Seit diesem Jahr beschäftige ich mich sehr mit den Jahreskreisfesten, mit der Energie der jeweiligen Jahreszeit, mit einem Lebensstil im Rhythmus der Natur. Jetzt fragst du dich sicherlich, was deine Regelschmerzen denn nun mit den Jahreszeiten zu tun haben? Je mehr ich darüber lese und mich dem Rhythmus der Natur hingebe, desto mehr spüre ich, dass auch mein eigener weiblicher Zyklus damit verbunden ist.

Unser Zyklus beginnt mit dem ersten Tag unserer Menstruation, mit dem Tag an dem sich eine neue Eizelle entwickelt. Gerade die ersten Tage während der Menstruation sind noch etwas schwer. Ist die Menstruation erst einmal vorbei, blühen wir jedoch wieder auf. Die Eizelle entwickelt sich weiter bis es ca. in der Mitte unseres Zyklus zum Eisprung kommt, zum Höhepunkt quasi. Nun sind wir bereit Leben zu empfangen. Wir schwimmen auf einer Hochwelle. Wir sind bereit zu empfangen.

Nach diesen fruchtbaren Tagen bereitet sich unser Körper auf den Nestbau vor. Die Hormone sorgen dafür, dass wir uns ausgeglichener fühlen. Die Gebärmutter wird auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Wenn diese ausbleibt, wird ca. 9 Tage nach unserem Eisprung die letzte Phase unseres Zyklus eingeleitet. Die Gebärmutterschleimhaut wird wieder abgebaut. Die Hormone werden heruntergefahren und auch stimmungsmäßig kann es in dieser Phase bergab gehen.

Hast du Beschwerden bei deiner Menstruation – Krämpfe,   einem zu langen Zyklus, einer zu starken Blutung oder leidest du an PMS?

Seit Jahren gehe ich in die Natur und sammle alle Arten von Wildkräutern, die ich dann entweder als Rohkost in feinen Salaten verzehre, als Gemüse in diversen Gerichten hinzufüge oder als Pesto,  Kräutersalze, Tees, Hautöle, Räucherwerke etc. weiterverarbeite. Ja, ich habe sie richtig lieben gelernt. Wenn ich mal an einem Wochenende nicht auf den Berg zum Sammeln kann, bin ich fast ein bisschen unleidig.

Kräuter sind einfach so unglaublich starke Helfer, um uns in die Balance zu bringen und die Selbstheilungskräfte unseres Körpers zu aktivieren. Sie können uns nähren, stärken, entspannen, regulieren, lindern und krampflösend wirken.

Mit Kräutern können wir versuchen unseren Zyklus auf natürliche Art und Weise zu unterstützen. Diese wundervollen Kräuter bietet uns die Natur – wenn wir wollen sogar kostenlos – ohne auf chemische Mittelchen zurückgreifen zu müssen, was wiederum Mutter Erde nach dem Ausscheiden belastet.

Gerade spezielle Frauenkräuter unterstützen uns in den Phasen des Zyklus. Jedes Heilkraut hat 108 Inhaltsstoffe und ist so reich an Vitalstoffen. Die Gesamtheit, das Zusammenspiel der hunderten von Inhaltsstoffen ist das, was die Wirkung ausmacht.

Ich lade dich ein, in das Mysterium der Heilkräuter einzutauchen, sie zu erlebe und zu erfahren. 

Und natürlich führen viele Wege nach Rom und es gibt auch andere wundervolle Helferlein, um all die Menstruationsbeschwerden zu lindern oder sogar frei davon zu werden. Auch ein Yoni Ei kann das vollbringen. Hast du schon davon gehört? 

Heilkräuter für die Menstruation

Wildkräuter sind nichts anderes als Pflanzenwesen, auch »Devas« genannt, die uns mit ihrer Liebe dienen. Sie haben entkrampfende, schmerzlindernde, nährende, stärkende und heilende Eigenschaften, die dich in Form eines Tees, eines ätherischen Öles oder durch Räuchern unterstützen und begleiten können. 

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Bei starker oder langer Blutung

Pflanze

Hirtentäschelkraut * Capsella bursa-pastoris

Wirkung

Dieses Heilkraut hilft dabei, wenn die Blutung zu stark, zu lange oder schmerzhaft ist.  Es wirkt blutflussstillend, regt jedoch zugleich die Gebärmuttertätigkeit an.

Das Hirtentäschel hat schon viele Gebärmütter gerettet, so sagt man. Es hilft uns, dass wir in der Kraft bleiben und uns nicht so stark verausgaben.

Salbei * Salvia Officinalis

Der lateinische Name sagt schon sehr viel aus: »salvare«, was so viel wie »heilen« bedeutet. Salbei öffnete die Augen der Gebärmutter, lässt uns eins werden mit der Hüterin und hilft uns selbst zu erkennen und zu verstehen.

Dieses Heilkraut lindert generell die Symptome von PMS, der Menstruation und der Menopause. Es hilft bei starken Blutverlust, löst Krämpfe, wirkt entzündungshemmend und vermeidet das Einlagern von Flüssigkeiten. In der ersten Zyklushälfte getrunken, wirkt er auch positiv auf den Hormonhaushalt.

Salbei ist durch die hervorragenden Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Diosmetin, Apigenin und Luteolin auch dafür bekannt, den emotionalen Zustand zu verbessern und Depression zu reduzieren.

Himbeerblätter * Rubus idaeus

Dieses Heilkraut ist eine Venuspflanze und in der Frauenheilkunde essenziell – es gilt als das Uterus-Tonikum. Denn es stärkt die Gebärmutter, die Schleimhaut und das Gewebe vor der Menstruation, aber auch bei der Geburtsvorbereitung, da sie die Elastizität des Gewebes und des Muttermundes fördert und gut durchblutet.

Es fördert die Menstruation, hilft jedoch auch bei der Linderung von Menstruationsschmerzen sowie bei starken Menstruationsblutungen und auch bei Endometriose. Ein Allheilkraut sozusagen.

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Bei unregelmäßiger, schwacher oder ausbleibender Blutung

Pflanze

Mönchspfeffer * Vitex agnus-castus

Wirkung

Diese Heilkraut wird eingesetzt, wenn der Zyklus unregelmäßig ist oder aber auch bei PMS-Beschwerden. Mönchspfeffer bringt unseren Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht. Es hemmt zudem die Produktion von Prolaktin, das für die unangenehmen Spannungen in den Brüsten verantwortlich ist. Das Hormon ist eigentlich für die Milchbildung zuständig, wird allerdings auch bei Hormonstörungen vermehrt freigesetzt.

Der Mönchspfeffer sollte nicht während der Schwangerschaft oder bei Vorliegen von Brustkrebs eingenommen werden.

Beifuß * Artemesia vulgaris
Attribut der Göttin Artemis

Beifuß ist ein mächtiges und wertvolles Heilkraut, nicht nur in der Frauenheilkunde. Dieses Heilkraut ist zweifelsfrei eines der wichtigsten Kräuter in der Frauenheilkunde, da es bei vielen Beschwerden eine Linderung verschaffen kann. So gilt der Beifuß beispielsweise als echtes Wundermittel, wenn es um Unterleibsschmerzen geht. Grund dafür ist seine wärmende und krampflösenden Wirkung. Es ist relativ stark harntreibend, menstruationsfördernd und entzündungshemmend. Es regt die Beckendurchblutung an und wirkt ausgleichende bei ausbleibender oder zu schwacher Blutung .

Gleichzeitig fördert der Beifuß den Eisprung. Am besten wirkt das Heilkraut, wenn man es schon einige Tage vorher einnimmt. Auch bei Wechseljahresbeschwerden oder dem prämenstruellen Syndrom (PMS) kann Beifuß Linderungen verschaffen.

Maßgeblich verantwortlich für die positiven Wirkungen des Beifuß sind die sogenannten Sesquiterpenlactone, bei denen es sich um bestimmte Bitterstoffe handelt und das enthaltene ätherische Öl mit den Hauptbestandteilen Kampfer und Thujon. Das Zusammenspiel dieser Stoffe sorgt dafür, dass der Beifuß vielfältig angewandt werden kann.

Achtung!

Den Beifuß sollte man nicht überdosieren und nicht bei Fieber und Früh-Schwangerschaft einsetzen, da es in hohen Mengen die Schwangerschaft beenden kann. Besonders sensible Menschen empfinden den Beifuß als sehr intensiv und können ihn nur selten und in kleinsten Mengen anwenden. Bei manchen Menschen kann der Beifuß allergische Reaktionen oder Asthma-Anfälle auslösen.

Angelikawurzel * Angelica archangelica

Angelikawurzel oder auch Engelwurz genannt fördert nicht nur die Verdauung, sondern regt auch die Menstruation an. Dieses Heilkraut hat einen wärmenden Effekt auf den Bauchraum und steigert zugleich die Beckendurchblutung.

Himbeerblätter * Rubus idaeus

Dieses Heilkraut ist eine Venuspflanze und in der Frauenheilkunde essenziell – es gilt als das Uterus-Tonikum. Denn es stärkt die Gebärmutter, die Schleimhaut und das Gewebe vor der Menstruation, aber auch bei der Geburtsvorbereitung, da sie die Elastizität des Gewebes und des Muttermundes fördert und gut durchblutet.

Es fördert die Menstruation, hilft jedoch auch bei der Linderung von Menstruationsschmerzen sowie bei starken Menstruationsblutungen und auch bei Endometriose. Ein Allheilkraut sozusagen.

Eisenkraut * Verbena officinalis

Eisenkraut kann wahre Wunder bewirken. Das Heilkraut wird nämlich nicht nur gegen Erkältung eingesetzt, sondern lindert generell Regelschmerzen. Gleichzeitig kann es bei regelmäßiger Einnahme den Zyklus regulieren, sowie die Verdauungsorgane stärken.

Außerdem steigert es die Ausschüttung, des für den Eisprung erforderlichen follikelstimulierenden Hormons (FSH), was in der Vorbereitung einer möglichen Schwangerschaft wichtig ist.

Brennessel * Urtica

Dieses Heilkraut wirkt gegen alle Menstruationsbeschwerden. Besonders wirksam für auch für Frauen mit Wassereinlagerungen während der prämenstruellen Phase.

Die Brennessel ist Eisenlieferant Nr. 1, reich an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Eisen und trägt dadurch positiv zur Unterstützung des Blutverlusts vor und nach dem Zyklus, zur Remineralisierung des Körpers für die Wochenbettzeit, nach der Geburt und bei einer Fehlgeburt bei. Sie wirkt stärkend, harntreibend und trägt zu einer besseren Durchblutung bei. Außerdem kann sie auf die Gebärmutter sehr tonisierend und kräftigend wirken.

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bei Krämpfen und schmerzhafter Blutung

Pflanze

Scharfgarbe * Achillea millefolium
Die kleine Schwester der Kamille oder Soldatenkraut

Wirkung

Die Schafgabe ist eine weitere sehr wichtige Frauenheilpflanze. Ihr Volksname laute unter anderem Bauchwehkraut oder Jungfrauenkraut. Ihre Heileigenschaften sind der, der Kamille sehr ähnlich. Es hemmt die Hormonbildung, lindert mit seiner entzündungshemmenden Wirkung die Regelschmerzen und Krämpfe und reguliert die Regelblutung.

Sie ist auch blutreinigend, blutflusshemmend, krampflösend, blähungswidrig, antibakterielle und antimikrobiell.

Frauenmantel *Alchemilla vulgaris

Auch diese Heilpflanze ist ein wichtiges und universelles Heilkraut für die Frau. Ihr Wesen ummantelt und behütet die Frau in ihrer weiblichen Kraft.

Sie versorgt die Gebärmutter mit wichtigen Inhaltsstoffen, welche nährend, stärkend, Zyklus regulierend und ausgleichend bei hormonellen Stimmungsschwankungen wirken. Sie fördert die Fruchtbarkeit und wirkt zudem krampflösend und entzündungshemmend.

Salbei * Salvia Officinalis

Der lateinische Name sagt schon sehr viel aus: »salvare«, was so viel wie »heilen« bedeutet. Salbei öffnete die Augen der Gebärmutter, lässt uns eins werden mit der Hüterin und hilft uns selbst zu erkennen und zu verstehen.

Dieses Heilkraut lindert generell die Symptome von PMS, der Menstruation und der Menopause. Es hilft bei starken Blutverlust, löst Krämpfe, wirkt entzündungshemmend und vermeidet das Einlagern von Flüssigkeiten. In der ersten Zyklushälfte getrunken, wirkt er auch positiv auf den Hormonhaushalt.

Salbei ist durch die hervorragenden Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Diosmetin, Apigenin und Luteolin auch dafür bekannt, den emotionalen Zustand zu verbessern und Depression zu reduzieren.

Eisenkraut * Verbena officinalis

Eisenkraut kann wahre Wunder bewirken. Das Heilkraut wird nämlich nicht nur gegen Erkältung eingesetzt, sondern lindert generell Regelschmerzen. Gleichzeitig kann es bei regelmäßiger Einnahme den Zyklus regulieren, sowie die Verdauungsorgane stärken.

Außerdem steigert es die Ausschüttung, des für den Eisprung erforderlichen follikelstimulierenden Hormons (FSH), was in der Vorbereitung einer möglichen Schwangerschaft wichtig ist.

 

Beifuß * Artemesia vulgaris
Attribut der Göttin Artemis

Beifuß ist ein mächtiges und wertvolles Heilkraut, nicht nur in der Frauenheilkunde. Dieses Heilkraut ist zweifelsfrei eines der wichtigsten Kräuter in der Frauenheilkunde, da es bei vielen Beschwerden eine Linderung verschaffen kann. So gilt der Beifuß beispielsweise als echtes Wundermittel, wenn es um Unterleibsschmerzen geht. Grund dafür ist seine wärmende und krampflösenden Wirkung. Es ist relativ stark harntreibend, menstruationsfördernd und entzündungshemmend. Es regt die Beckendurchblutung an und wirkt ausgleichende bei ausbleibender oder zu schwacher Blutung .

Gleichzeitig fördert der Beifuß den Eisprung. Am besten wirkt das Heilkraut, wenn man es schon einige Tage vorher einnimmt. Auch bei Wechseljahresbeschwerden oder dem prämenstruellen Syndrom (PMS) kann Beifuß Linderungen verschaffen.

Maßgeblich verantwortlich für die positiven Wirkungen des Beifuß sind die sogenannten Sesquiterpenlactone, bei denen es sich um bestimmte Bitterstoffe handelt und das enthaltene ätherische Öl mit den Hauptbestandteilen Kampfer und Thujon. Das Zusammenspiel dieser Stoffe sorgt dafür, dass der Beifuß vielfältig angewandt werden kann.

Achtung!

Den Beifuß sollte man nicht überdosieren und nicht bei Fieber und Früh-Schwangerschaft einsetzen, da es in hohen Mengen die Schwangerschaft beenden kann. Besonders sensible Menschen empfinden den Beifuß als sehr intensiv und können ihn nur selten und in kleinsten Mengen anwenden. Bei manchen Menschen kann der Beifuß allergische Reaktionen oder Asthma-Anfälle auslösen.

Melisse * Melissa officinalis

Dieses Heilkraut unterstützt unseren Körper und unsere Nerven. Es wirkt sehr entspannend, beruhigend und ausgleichend.

Gänsefingerkraut * Potentilla anserina

Diese Pflanze gilt als das wirksamste Heilkraut bei Krämpfen während der Regelblutung und deren Begleiterscheinungen.

Die Blütenessenz vom Gänsefingerkraut verbindet uns wieder mehr mit der Natur und mit unserem ureigenen Rhythmus.

Kamille * Matricaria chamomilla

Dieses Heilkraut wirkt nicht nur auf die Verdauungsorgane krampflösend, sondern auch auf die Gebärmutter. Außerdem wirkt sie beruhigend entspannend, entzündungshemmend, entblähend und wundheilend.

Traubensilberkerze * Actaea racemosa

Diese Heilpflanze wirkt entkrampfend, hat einen positiven Einfluss auf die Hormone, fördert einen guten Schlaf und wirkt ausgleichend bei Hitzewallungen.

Mistel * Viscum
Die Mutter aller Pflanzen

Als Mutter der Mutter aller Pflanzen in Europa ist die Mistel die Hüterin der Hüterin der Gebärmutter aller Frauen.


Diese Heilpflanze reinigt die Gebärmutter in der Ahnenlinie, dadurch lösen sich seelische und körperliche Schmerzen, die ihren Ausdruck in unserer Gebärmutter finden. Gerade bei seelischen und körperlichen Schmerzen – alte Wunden unserer Vorfahrinnen, aber auch traumatische Erfahrungen aus früheren Inkarnationen finden Ausdruck in unserer Gebärmutter. In der schamanischen Tradition sagt man, dass unheilbare und chronische Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane immer auf alte Wunden unserer Vorfahrinnen zurück führen.


Durch die Konzentration der Inhaltsstoffe ist die Mistel eine höchst wirksame Heilpflanze und hilft bei allen Formen von Gebärmutterbeschwerden, Krämpfen, Unfruchtbarkeit, Ausfluss, Eierstockkrebs, Eileiterentzündungen, Endometriosen, Erosion des Gebärmutterhalses, Gebärmutterhalskrebs und – schmerzen, Gebärmutterschleimhautkrebs, Hitzewallugen, Myome, starke Blutungen währen der Mondzeit (Menstruation), starke Nachblutungen nach der Geburt, Weißfluss, Wechseljahre, Zysten , Stoffwechselerkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Herz- Kreislauf und vieles mehr.

Brennessel * Urtica

Dieses Heilkraut wirkt gegen alle Menstruationsbeschwerden. Besonders wirksam für auch für Frauen mit Wassereinlagerungen während der prämenstruellen Phase.

Die Brennessel ist Eisenlieferant Nr. 1, reich an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Eisen und trägt dadurch positiv zur Unterstützung des Blutverlusts vor und nach dem Zyklus, zur Remineralisierung des Körpers für die Wochenbettzeit, nach der Geburt und bei einer Fehlgeburt bei. Sie wirkt stärkend, harntreibend und trägt zu einer besseren Durchblutung bei. Außerdem kann sie auf die Gebärmutter sehr tonisierend und kräftigend wirken.

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bei prämenstruelles Syndrom (PMS)

Pflanze

Mönchspfeffer * Vitex agnus-castus

Wirkung

Dieses Heilkraut taucht immer wieder im Zusammenhang mit dem Wohlbefinden der Frau auf. Es wirkt bei allen PMS-Beschwerden.

Dieses Heilkraut kann auf vielfältige Weise das Hormonsystem positiv beeinflussen, sei es bei unregelmäßiger oder ausbleibender Blutung. Dadurch kann die Libido angeregt und gesteigert werden. Auch kann es bei unerfüllten Kinderwunsch dienlich sein.

Achtung!

Der Mönchspfeffer sollte nicht während der Schwangerschaft oder bei Vorliegen von Brustkrebs eingenommen werden.

Frauenmantel *Alchemilla vulgaris

Auch diese Heilpflanze ist ein wichtiges und universelles Heilkraut für die Frau. Ihr Wesen ummantelt und behütet die Frau in ihrer weiblichen Kraft.

Sie versorgt die Gebärmutter mit wichtigen Inhaltsstoffen, welche nährend, stärkend, Zyklus regulierend und ausgleichend bei hormonellen Stimmungsschwankungen wirken. Sie fördert die Fruchtbarkeit und wirkt zudem krampflösend und entzündungshemmend.

Melisse * Melissa officinalis

Dieses Heilkraut unterstützt unseren Körper und unsere Nerven. Es wirkt sehr entspannend, beruhigend und ausgleichend.

Johanniskraut * Hypericum perforatum

Dieses Heilkraut hat sich bei depressiven Verstimmungen, Ängsten und nervösen Unruhe, aber auch bei psychischen Beschwerden bewährt. Es kann stimmungsaufhellend und antriebssteigernd wirken, gerade in der Vorphase der Menstruation.

Lavendel * Lavandula angustifolial

Dieses Heilkraut duftet nicht nur fantastisch, es kann bei vielen Beschwerden helfen, in Form von Tee und auch als ätherisches Öl.

Lavendel hat entzündungshemmende Eigenschaften. Wenn deine Gebärmutter versucht die Schleimhaut abzubauen, zieht sie sich zusammen und dehnt sich wieder aus. Dies kann dazu führen, dass sich deine Gebärmutter und die umgebenden Blutgefäße entzündet anfühlen. Es kann helfen, dass sich die Muskeln entspannen. Lavendel ist auch bekannt für seine beruhigenden Eigenschaften und bringt dich wieder ins Gleichgewicht.

Brennessel * Urtica

Dieses Heilkraut wirkt gegen alle Menstruationsbeschwerden. Besonders wirksam für auch für Frauen mit Wassereinlagerungen während der prämenstruellen Phase.

Die Brennessel ist Eisenlieferant Nr. 1, reich an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Eisen und trägt dadurch positiv zur Unterstützung des Blutverlusts vor und nach dem Zyklus, zur Remineralisierung des Körpers für die Wochenbettzeit, nach der Geburt und bei einer Fehlgeburt bei. Sie wirkt stärkend, harntreibend und trägt zu einer besseren Durchblutung bei. Außerdem kann sie auf die Gebärmutter sehr tonisierend und kräftigend wirken.

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Kleine kräuterkunde und hinweise

Anwendung

Für eine Teebereitung (einzelnes Heilkraut oder Mischung) wird 1 EL mit heißem Wasser aufgegossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Du kannst alternativ auch ätherische Öle von den genannten Heilkräuter zum Einmassieren, Einnehmen oder als Badezusatz nehmen.


Am besten verpackst du das Ganze in ein schönes Ritual und spürst rein, was deine Körperfreundin gerade benötigt. Kräuter wirken nährend auf das gesamte System und helfen so dein hormonelles Innenleben wieder in Einklang zu bringen.

Auch Räucherungen mit Heilkräutern sind besonders wohltuend. Probiere es einfach mal aus.

Heilkräuter sollten nie länger als 6 Wochen am Stück verwenden werden.

Wirkweise

Kräuter haben keine Sofortwirkung im Gegensatz zu Schmerztabletten. Geduld und Regelmäßigkeit sind also gefragt. Es kann dauern bis man die Wirkung von Kräutern spürbar merkt – gib dem ganzen also 2-3 Zyklen. Und dennoch: Kräuter wirken! Und ihre Wirkungsweise sollte deshalb auch nicht unterschätzt und verharmlost werden.

Wirkstoffe

Im Gegensatz zu Beuteltee hat loser Tee eine viel größere Vielfalt an Wirkstoffen. Jede Pflanze hat 108 Pflanzenstoffe, sie ist so reich an Nähr- und Vitalstoffen – die Gesamtheit, das Zusammenspiel der hunderten von Inhaltsstoffen ist das, was die Wirkung ausmacht. Die Kräuter unterstützen sich gegenseitig, entfalten in der gesamtheitlichen Komposition erst richtig ihre Wirkung. Deshalb kannst du Kräuter auch immer mischen, ab besten so ganz intuitiv, wie es für dich stimmig anfühlt.

Wichtiger Hinweise

Während der Schwangerschaft, der Stillzeit, der Einnahme von Medikamenten oder bei Krankheit ist es sinnvoll, vor der Anwendung eine/n kräuterkundige/n Ärzt*in zu Rate zu ziehen. In der Schwangerschaft können im Zweifel auch Hebamme oder Doula weiterhelfen.

Als Autorin übernehme ich keine Haftung für etwaige Nachteile, die aus dem praktischen Gebrauch der hier aufgeführten Angaben entstehen. Die Angaben wurden sorgfältig recherchiert und zusammengestellt, erfolgen jedoch ohne Gewähr. Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen in keiner Weise ein Heilversprechen dar. 


Danke für dein Lauschen. Probiere das eine oder andere einfach mal aus. 

Und wenn du noch andere Wildkräuter für deine Zyklusbeschwerden verwendest, teile uns diese gerne mit und wir nehmen sie auf dieser Seite mit auf, damit andere Frauen auch damit experimentieren können.

Herzallerliebst mit einer warmen Ummantelung für die »Heiligen Tage« oder »Los Wochos« 😉🥰!

 

 


Buch- und Linktipps

Frauenheilbuch von Heide Fischer – Symptome und Erkrankungen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern haben etwas mit der Lebenssituation und den Emotionen zu tun. Heide schaut als Frauenärztin ganzheitlich auf ihre Patientinnen und unterstützt sie mit der Methode »Wildwuchs«

Frauenheilkraft – Das vergessene Wissen um die Kraft der Gebärmutter, Sonia Emilia Rainbow

Meine Tage – Quelle weiblicher Kraft und Intuition, Gabriele Pröll

Menstruation – Video von Carolin Kebekus

Was ist Free Bleeding? Und warum benutzen Frauen keine Binden oder Tampons mehr?